Kraftwerksbetreiber haften für die Fehler des Staates

Die Asse und immer wieder die Asse. Es ist aber auch schwierig dort: zwar konnte letzte Woche endlich mit den Probebohrungen begonnen werden, aber dann machten auch Gerüchte die Runde, dass man erst 2036 beginnen kann, den Abfall zurückzuholen. Dass es sowieso ein großes Unterfangen ist, den Abfall in adäquater Zeit herauszuholen, habe ich ja auch schonmal dargelegt. Nun wird aber in diesem Zusammenhang auch immer wieder mal die Frage gestellt, warum die hierbei anfallenden Kosten beim Steuerzahler liegen und nicht bei den Verursachern? Hierzu ein paar Gedanken.

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Ohne Strom keine Leistung

Dass Strom heutzutage eine wichtige Rolle auf dieser Welt spielt, ist kein Geheimnis. Allerdings scheint dessen Erzeugung für viele Menschen ein solches zu sein. "Der Strom kommt aus der Steckdose" – dieser lustig gemeinte Spruch ist für viele Menschen bittere Realität. Anders kann ich es mir nicht erklären, dass, gerade in den letzten Tagen zum Jahrestag von Fukushima, wieder und wieder alle möglichen echten oder auch selbsternannten Experten erklären, wie toll es um die erneuerbaren Energiequellen bestellt ist.

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Wunschdenken und Irrationalität

Dass ich die Energiewende, so wie sie beschlossen wurde, für zwar prinzipiell wichtig aber in der Form zu überstürzt halte, ist ja kein Geheimnis. Und ich denke, dass die Schäden, die aus dieser überstürzten Handlung folgen werden, uns noch ganz böse auf die Füße fallen werden. Weiterlesen

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Die Mythen der Solarenergie

Unser Muttergestirn ist, ohne Frage, der Energielieferant Nummer eins. Nicht nur, dass sie tausendmal mehr Energie auf die Erde strahlt, als hier verbraucht wird, die Sonne macht das auch sehr konstant und ohne Pause. Dennoch wird heute erst ein kleiner Teil dieser Energie wirtschaftlich genutzt. Geht es nach den Verantwortlichen, die in der letzten Woche den Ausstieg aus der kerntechnischen Energieerzeugung beschlossen haben, soll sich das (zumindest in Deutschland) in den nächsten zehn Jahren drastisch ändern. Weiterlesen

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Die Brennelementesteuer und der Fortschritt in Deutschland

Im Rahmen des Ausstiegs aus der Kerntechnischen Nutzung wurde in 2010 die Brennelementesteuer eingeführt. Diese entwickelt sich immer mehr zu einem Zankapfel: die Betreiber wollen sie abschaffen, ebenso ein Teil der Regierung. Ein anderer Teil der Regierung hingegen will, in Übereinstimmung mit Umweltaktivisten, diese beibehalten, ja sie sogar an die neuen Gegebenheiten anpassen. Aber was hat es mit dieser Steuer denn nun auf sich? Brauchen wir sie überhaupt? Und was hat diese Steuer mit der generellen Haltung Deutschlands in Bezug auf technologischen Fortschritt zu tun? Weiterlesen

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Wie teuer ist Atomstrom wirklich – Teil I

Eines der beliebtesten Argumente der Kernkraftgegner ist, dass Strom aus kerntechnischen Anlagen gar nicht so günstig ist wie es von der Regierung oder den EVU’s dargestellt wird. Massenweise Subventionen werden in deren aktuellen Berechnungen nicht einbezogen und stellen damit eine Verfälschung des wahren Wertes dar. Und so präsentierte Greenpeace im Oktober 2010 einen Bericht über die staatlichen Förderungen der Atomenergie in der Zeit zwischen 1950 und 2010. Auf einen stolzen Betrag von 304 Milliarden Euro summiert sich das dann am Ende. Wo kommen diese enormen Kosten aber her, wie entstehen sie? Und sind sie wirklich so hoch? In diesem ersten Teil des Artikels möchte ich auf die einzelnen Kostenpunkte eingehen die in dieser Studie genannt werden, im zweiten Teil folgen einige Anmerkungen. Weiterlesen

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Wer zahlt für den Müll?

Der radioaktive Abfall, der im Rahmen der friedlichen Nutzung der Kernenergie anfällt, muss über sehr lange Zeiträume und unter Berücksichtigung besonderer Bedingungen endgelagert werden. Hierfür wird die Verbringung in tiefe geologische Formationen als beste Möglichkeit präferiert. Allerdings gelten für diesen Abfall besondere Anforderungen: so kommt nicht das normale Bergrecht (BBergG) sondern das wesentlich strengere und restriktivere Atomgesetz (AtG) zur Anwendung. Das und die teilweise sehr langen Zeiträume sowie die hohen technischen Anforderungen machen den Prozess der Entsorgung sehr kostenintensiv. Und immer wieder wird dann die Frage gestellt, wer denn für diese Kosten aufzukommen hat. Weiterlesen

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