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		<title>eine Antwort auf jede Frage &#8211; ein Lesetipp</title>
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		<pubDate>Fri, 10 May 2013 11:02:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JanG</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Es war mal wieder ein Kommentar von einem unserer Leser der mich heute auf eine großartige Seite geführt hat. Und weil mich diese Seite so sehr begeistert, muss ich diesen Blog heute und dafür mal als Werbung nutzen. Ganz konkret geht es um die Seite 100 gute Antworten. Im Grunde besteht diese aus einer Sammlung [...]</p><p>The post <a href="http://www.kerngedanken.de/2013/05/eine-antwort-auf-jede-frage-ein-lesetipp/">eine Antwort auf jede Frage &#8211; ein Lesetipp</a> appeared first on <a href="http://www.kerngedanken.de">Kerngedanken</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Es war mal wieder ein <a href="http://www.kerngedanken.de/2013/05/energie-aus-abfall-bei-den-green-tec-awards/#comment-39362">Kommentar von einem unserer Leser</a> der mich heute auf eine großartige Seite geführt hat. Und weil mich diese Seite so sehr begeistert, muss ich diesen Blog heute und dafür mal als Werbung nutzen.</p>
<p><span id="more-2470"></span></p>
<p>Ganz konkret geht es um die Seite <a href="http://100-gute-antworten.de/" target="_blank">100 gute Antworten</a>. Im Grunde besteht diese aus einer Sammlung von hundert Thesen, die immer mal wieder (so oder in ähnlicher Form) durch die Medien geistern. Da sind solche Aussagen wie &#8220;Kernkraftwerke machen Krebs&#8221; und &#8220;Kernkraftwerke sind unterversichert&#8221; ebenso vertreten wie &#8220;ein Super GAU tötet Millionen Menschen&#8221; sowie noch 97 weitere. Jede dieser Thesen wird nach anklicken links kurz wiedergegeben, rechts erfolgt eine Richtigstellung. Natürlich fehlen auch Quellen und Zitate nicht. Das alles ist sauber und (vor allem) sachlich gut aufbereitet.</p>
<p>Ich kann diese Seite nur empfehlen, so manche Behauptung, über die ich schon häufig gestolpert bin, wird hier klar und verständlich zusammengefasst.</p>
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		<title>Energie aus Abfall bei den Green Tec Awards</title>
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		<pubDate>Tue, 07 May 2013 13:27:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JanG</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Bei den diesjährigen GreenTec Awards gibt es wieder viele herausragende Projekte und Vorhaben zu bewundern. Es ist vor allem eines, was (angeregt durch einen Kommentar) unsere Aufmerksamkeit geweckt hat. Die GreenTec Awards ist eine seit 2008 durchgeführte Veranstaltung. Deren Hauptziel ist, ökologisches und ökonomisches Engagement und den Einsatz von Umwelttechnologien zu fördern. Unter GreenTec verstehen [...]</p><p>The post <a href="http://www.kerngedanken.de/2013/05/energie-aus-abfall-bei-den-green-tec-awards/">Energie aus Abfall bei den Green Tec Awards</a> appeared first on <a href="http://www.kerngedanken.de">Kerngedanken</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Bei den diesjährigen GreenTec Awards gibt es wieder viele herausragende Projekte und Vorhaben zu bewundern. Es ist vor allem eines, was (angeregt durch <a href="http://www.kerngedanken.de/2011/11/radioaktive-sandwiches-und-geschmolzenes-salz/#comment-37772">einen Kommentar</a>) unsere Aufmerksamkeit geweckt hat.</p>
<p><span id="more-2463"></span></p>
<p>Die GreenTec Awards ist eine seit 2008 durchgeführte Veranstaltung. <a href="http://www.greentec-awards.com/engagement/ueber-uns.html" target="_blank">Deren Hauptziel ist</a>,</p>
<blockquote>
<p>ökologisches und ökonomisches Engagement und den Einsatz von Umwelttechnologien zu fördern. Unter GreenTec verstehen wir (die Veranstalter) Unternehmen, Technologien, Produkte, Innovationen und Dienstleistungen, die einen Beitrag dazu leisten, die Umwelt und Ressourcen im Sinne ökologischer Nachhaltigkeit zu schonen und Schadstoffe zu vermeiden und zu reduzieren. Dabei steht der Technologiefokus in enger Verbindung mit dem Effizienzbegriff, also der ökonomisch sinnvollen Umsetzung.</p>
</blockquote>
<p>In den verschiedensten Sparten werden dafür Projekte vorgestellt, diese reichen vom Bauen über Energie bis hin zu Kommunikation oder Mobilität. Die letzte Kategorie, der Galileo-Wissenspreis, hat dieses Jahr ein besonderes Schmankerl zu bieten: den <a href="http://dual-fluid-reaktor.de/" target="_blank">Dual Fluid Reaktor DFR</a> des <a href="http://festkoerper-kernphysik.de/" target="_blank">Instituts für Festkörper-Kernphysik GmbH</a>. Hierbei handelt es sich um ein interessantes Design, um kerntechnisch Energie zu erzeugen:</p>
<blockquote>
<p>Der Dual Fluid Reaktor DFR ist ein neues nukleares Reaktorkonzept in Weiterführung der sogenannten Generation IV. Der DFR ist inhärent sicher, wobei er im Gegensatz zu heutigen wassermoderierten Reaktoren keinerlei aktive Sicherungssysteme benötigt. Der DFR kann langlebigen nuklearen Abfall aus heutigen Reaktoren vollständig nutzen, ohne neuen zu produzieren &#8211; ein geologisches Endlager wird dadurch überflüssig. Außerdem können Kraftstoffe CO2-frei günstig hergestellt werden. Dadurch wird der DFR zu einer extrem umweltfreundlichen und kosteneffizienten Lösung für die Zukunft.</p>
</blockquote>
<p>Die Tatsache, dass als Brennstoff radioaktiver Abfall genutzt werden kann, ist natürlich klasse. Statt diesen also mühsam zu behandeln und endzulagern, kann nochmal Energie erzeugt werden. Sowas ähnliches haben wir hier mit dem <a href="http://www.kerngedanken.de/2011/11/radioaktive-sandwiches-und-geschmolzenes-salz/">Flüssigsalzreaktor schon einmal vorgestellt</a>.</p>
<p>Daher kann ich an dieser Stelle nur empfehlen, mal <a href="http://www.greentec-awards.com/wettbewerb/online-voting.html" target="_blank">bei der Abstimmung vorbeizuschauen</a> und seinen Klick unter anderem ganz unten beim DFR zu machen. Zur Zeit liegt dieses Projekt sogar vorn, ein schönes Zeichen, dass auch viele andere den Nutzen eines solchen Vorhabens erkennen. Und nein: ich mache mir keine Sorgen, dass ich arbeitslos werden könnte <img src='http://www.kerngedanken.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  <a href="http://www.kerngedanken.de/serien/die-asse/">Arbeit gibt es immerhin auch so noch genug</a> für einen Endlager-Dude wie mich. Und nicht zuletzt wäre es bestimmt witzig, wenn der <a href="http://www.greentec-awards.com/engagement/schirmherr.html" target="_blank">Schirmherr der Veranstaltung</a> den Preis für ein innovatives Umweltkonzept einem neuen Reaktordesign überreichen würde <img src='http://www.kerngedanken.de/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':-D' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Strahlendes Erbe: Kerngedanken zur Endlagerung</title>
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		<pubDate>Fri, 03 May 2013 20:55:44 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[<p>Bereits im letzten Artikel wurde es ja angekündigt, aber gestern nun kamen die ersten Bücher an daher möchte ich es an dieser Stelle noch einmal offiziell verkünden: die Kerngedanken sind auch in einer papiernen Variante im Handel erhältlich. Insgesamt umfasst das Buch 191 Seiten und ist in drei große Themenkomplexe unterteilt. Im ersten geht es [...]</p><p>The post <a href="http://www.kerngedanken.de/2013/05/strahlendes-erbe-kerngedanken-zur-endlagerung/">Strahlendes Erbe: Kerngedanken zur Endlagerung</a> appeared first on <a href="http://www.kerngedanken.de">Kerngedanken</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Bereits im letzten Artikel wurde es ja angekündigt, aber gestern nun kamen die ersten Bücher an daher möchte ich es an dieser Stelle noch einmal offiziell verkünden: die Kerngedanken sind auch in einer papiernen Variante im Handel erhältlich.</p>
<p><span id="more-2451"></span></p>
<p>Insgesamt umfasst das Buch 191 Seiten und ist in drei große Themenkomplexe unterteilt. Im ersten geht es ganz allgemein um die Endlagerung: wie ist sie geplant und wie sie realisiert werden kann. Der zweite Themenkomplex behandelt die Schachtanlage Asse. Dieses Kapitel habe ich komplett neu aufgebaut, dort sind, neben einem geschichtlichen Abriss, auch einige Dinge zu finden, die so hier noch nicht Thema waren (schon allein daher lohnt sich der Kauf <img src='http://www.kerngedanken.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> ). Der dritte Themenkomplex schließlich ist eine lose Sammlung von Texten rund um die Risikotechnologie Kernkraft. Abgerundet wird das Buch mit einem Glossar, einem Abkürzungs- und umfangreichen Literaturverzeichniss.</p>
<p>Was mich aber wirklich schmerzt, das ist der Preis. Uns ist durchaus klar, dass gerade in der heutigen Zeit Taschenbücher ab fünf Euro losgehen, bereits ab 15 bis 20 Euro beginnt die Schmerzgrenze und da ist dieses Buch mit seinen 29,80 Euro wirklich sehr &#8230; nun, sagen wir mal: preisintensiv. Zwar wären wir bei einer garantierten Abnahmemenge von mehr als tausend Exemplaren unter die 20 Euro Grenze gefallen. Allein: diese Garantie konnten wir einfach nicht geben. Und mal eben im Voraus 15 oder 20.000 Euro vorzustrecken, das kann keiner von uns beiden.</p>
<p>Mag sein, dass wir, <a href="http://www.kerngedanken.de/2013/04/strahlendes-erbe-die-kerngedanken-als-buch/#comment-37686">wie es ein Kommentar zum letzten Artikel nahelegte</a>, uns vom Verlag übers Ohr haben hauen lassen, aber daran lässt sich nun nichts mehr ändern. Aber mehr als eine gewisse persönliche Freude und Stolz, sein eigenes Buch in der Hand zu halten, steht und stand hier für uns auch nie zur Debatte. Reich werden wir nämlich, im Gegensatz zu der ein oder anderen Vermutung, nicht (könnte ein weiteres Indiz sein, dass wir etwas blauäugig in die Verhandlung gegegangen sind).</p>
<p>Nichtsdestotrotz hoffen wir natürlich trotzdem, dass der ein oder andere sich findet, der dieses Buch sein Eigen nennen will.&nbsp; Wer also Interesse hat, kann sich dieses Buch überall in Deutschland, Österreich oder der Schweiz kaufen, hier sind natürlich der normale Buchhandel ebenso möglich wie auch Internetkaufhäuser (<a href="http://www.amazon.de/Strahlendes-Erbe-Kerngedanken-zur-Endlagerung/dp/384177086X/ref=sr_1_2?ie=UTF8&amp;qid=1367576664&amp;sr=8-2&amp;keywords=strahlendes+erbe" target="_blank">amazon</a>, <a href="http://www.bol.de/shop/home/suggestartikel/ID35152446.html?sswg=ANY&amp;sq=Strahlendes%20Erbe" target="_blank">bol</a>, <a href="http://www.thalia.de/shop/tha_homestartseite/suche/?sq=strahlendes+erbe&amp;sswg=ANY&amp;timestamp=1367576714351" target="_blank">thalia</a> u.a.).</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Btw: ein wenig habe ich bei der Arbeit Blut geleckt und einige Ideen für ein weiteres Buch habe ich schon. Das wird zwar noch ein wenig dauern, aber gewiß bin ich bis dahin auch schlauer und kann einen fairerern Preis verhandeln.</p>
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		<title>Strahlendes Erbe: die Kerngedanken als Buch</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Apr 2013 11:51:17 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[<p>Nun also ist es soweit, die Kerngedanken sind auch als Buch erhältlich. OK, ganz ist es noch nicht geschafft, aber am Sonntag habe ich die finale Fassung beim Verlag eingereicht und nun kam die Bestätigung, dass diese die technische Prüfung geschafft hat. Jetzt müssen noch ein paar organisatorische Angelegenheiten geklärt werden und dann geht das [...]</p><p>The post <a href="http://www.kerngedanken.de/2013/04/strahlendes-erbe-die-kerngedanken-als-buch/">Strahlendes Erbe: die Kerngedanken als Buch</a> appeared first on <a href="http://www.kerngedanken.de">Kerngedanken</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Nun also ist es soweit, die Kerngedanken sind auch als Buch erhältlich. OK, ganz ist es noch nicht geschafft, aber am Sonntag habe ich die finale Fassung beim Verlag eingereicht und nun kam die Bestätigung, dass diese die technische Prüfung geschafft hat. Jetzt müssen noch ein paar organisatorische Angelegenheiten geklärt werden und dann geht das Buch Ende April in Druck.</p>
<p><span id="more-2427"></span></p>
<p>Es ist schon eine schöne Sache: Ende letzten Jahres kam ein Verlag auf uns zu und fragte an, ob wir denn Interesse hätten, ausgwählte Texte der Kerngedanken auf Papier zu sehen. Da mussten wir natürlich nicht lange nachdenken und haben zugesagt. Und bevor jetzt hier Stimmen laut werden: Nein, reich kann man damit auf absehbare Zeit nicht werden &#8211; aber darum geht es uns auch nicht. Es war der Gedanke, den eigenen Namen auf einem Buch zu sehen der uns gefallen hat.</p>
<p>Es kostete dann doch mehr Zeit und Mühe, aber es hatte sich schließlich gelohnt: am Ende stehen 184 Seiten Text zum Thema <a href="http://www.kerngedanken.de/serien/das-endlager/">Endlagerung</a> und <a href="http://www.kerngedanken.de/serien/risiken-der-technik/">Kernkraft</a>. Der regelmäßige Leser dieses Blogs wird viele Texte bestimmt schon kennen, aber vor allem den <a href="http://www.kerngedanken.de/serien/die-asse/">Themenkomplex zur Schachtanlage Asse</a> habe ich komplett überarbeitet. Neben einem historischen Abriss werden da auch viele Fakten angesprochen, die bisher in keinem Artikel beschrieben wurden.</p>
<p>Und so hoffen wir, wird es sich auch für unsere fleißigen Leser lohnen, diese Papiervariante der Kerngedanken zu erwerben. Hier kommt leider ein kleiner Wermutstropfen: mit 30 EUR ist dieses Buch nicht gerade billig. Wir haben hier zwar verhandelt, leider ließen uns die Rahmenbedingungen des Verlages nur einen geringen Spielraum. Und natürlich war uns ja auch irgendwo klar, dass man als (kleiner) Autor nicht besonders viele Möglichkeiten hat, bei der Preisgestaltung mitzuwirken.</p>
<p>Wir hoffen dennoch, dass sich der ein oder andere Wissbegierige nicht abhalten lässt und auch <a href="http://www.kerngedanken.de/2011/05/e-books-das-ende-der-lesekultur/">im Zeitalter von eBooks und Wikibooks</a> die &#8220;Oldshool-Variante&#8221; zulegen wird. Und bevor hier Fragen kommen: eine digitale Vermarktung kann erst nach einer gewissen Zeit realisiert werden, ein paar Monate bis zu einem Jahr müsste man hier warten.</p>
<p>Ach so: Und so wird das Buch schließlich aussehen wenn es in den Handel kommt:</p>
<p><a href="http://www.kerngedanken.de/wp-content/uploads/2013/04/Buchcover.jpg" rel="" style="" target="" title=""><div id="attachment_2426" class="wp-caption aligncenter" style="width: 448px"><img alt="Buchcover" class="size-full wp-image-2426  wp-caption aligncenter" src="http://www.kerngedanken.de/wp-content/uploads/2013/04/Buchcover.jpg" style="border: 1px solid black;" title="Strahlendes Erbe - Kerngedanken zur Endlagerung" height="634" width="438" /><p class="wp-caption-text">Titelseite des Kerngedanken-Buches zum Thema Endlagerung und Kernkraft</p></div></a></p>
<p>Toll nicht? Ein wenig stolz sind wir da schon <img src='http://www.kerngedanken.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Gehe zurück auf LOS</title>
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		<pubDate>Tue, 26 Mar 2013 12:04:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JanG</dc:creator>
				<category><![CDATA[Endlager]]></category>
		<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Endlagerung]]></category>
		<category><![CDATA[Gorleben]]></category>
		<category><![CDATA[radioaktiver Abfall]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Nun also wurde gestern das Ergebnis der Endlager-Konsensgespräche vom 24. März in Berlin bekanntgegeben. Beteiligt waren unter anderem der Bundesumweltminister Peter Altmaier, der Ministerpräsident des Landes Niedersachsen Stephan Weil und der Umweltminister des Landes Niedersachsen Stefan Wenzel. Herausgekommen ist ein Gemeinsamer Vorschlag zum weiteren Umgang mit dem Entwurf des Standortsuchgesetzes. Was hat es damit aber [...]</p><p>The post <a href="http://www.kerngedanken.de/2013/03/gehe-zurueck-auf-los/">Gehe zurück auf LOS</a> appeared first on <a href="http://www.kerngedanken.de">Kerngedanken</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Nun also wurde gestern das Ergebnis der Endlager-Konsensgespräche vom 24. März in Berlin bekanntgegeben. Beteiligt waren unter anderem der Bundesumweltminister Peter Altmaier, der Ministerpräsident des Landes Niedersachsen Stephan Weil und der Umweltminister des Landes Niedersachsen Stefan Wenzel. Herausgekommen ist ein <a href="http://www.bmu.de/fileadmin/Daten_BMU/Download_PDF/Atomenergie-Strahlenschutz/endlagersuchgesetz_vorschlag_130324_bf.pdf" target="_blank">Gemeinsamer Vorschlag zum weiteren Umgang mit dem Entwurf des Standortsuchgesetzes</a>. Was hat es damit aber auf sich?</p>
<p><span id="more-2417"></span></p>
<p>Kurz gesagt soll nun der Prozess der Findung eines Endlagers neu begonnen werden. Immerhin wird ja, neben der generellen Ungeeignetheit von Gorleben, vor allem bemängelt, dass dieses seinerzeit nicht im Rahmen eines offenen und für alle transparenten Verfahren ermittelt wurde.</p>
<p>Zum ersten Punkt bin ich anderer Meinung: in <a href="http://www.grs.de/content/grs-275-vsg-geowissenschaftliche-langzeitprognose-ap-2" target="_blank">vielen verschiedenen Forschungsprojekten wurde die prinzipielle Eignung von Gorleben nachgewiesen</a>. Zwar kommen in schöner Regelmäßigkeit irgendwelche Experten, die diese Meinung nicht teilen. Befasst man sich aber mal näher mit deren Aussagen, <a href="http://www.bgr.bund.de/DE/Themen/Endlagerung/Downloads/Schriften/1_Gorleben/BGR_Stellungnahme_Kleemann.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=4" target="_blank">so wird oft schnell klar</a>,</p>
<blockquote>
<p>dass die darin enthaltenen Aussagen [...] einer fachlich-inhaltlichen Überprüfung nicht standhalten. [Sie stützen] sich im Wesentlichen auf einige und teilweise aus dem Zusammenhang gerissene Aussagen aus den vier zusammenfassenden Gorleben-Bänden der BGR. Dabei wird kaum Bezug auf die mehreren hundert zugrunde liegenden Fachberichte der BGR genommen. Auch werden Fehler bei der Analyse und Interpretation von Fachliteratur erkennbar. Eigene wissenschaftliche Leistungen, wie zum Beispiel eigene Untersuchungen, werden vom Autor nicht dargestellt.</p>
</blockquote>
<p>Was nun aber den zweiten Punkt angeht, so ist wahrscheinlich wirklich nicht sonderlich transparent zugegangen als seinerzeit der Standort gesucht und festgelegt wurde. Und es sind vor allem Länder wie Finnland und Schweden die sehr deutlich zeigen, dass eine von Anfang an offene Suche unter Einbeziehung der Bevölkerung wirklich mehr Akzeptanz für einen Standort bringt.</p>
<p>Daher muss man nach fast vierzig Jahren Erkundung von Gorleben wohl die bittere Erkenntniss hinnehmen, dass dieser Standort zwar technisch geeignet aber politisch verbrannt ist. Ein völliger Neuanfang ist daher wohl der einzige Weg. Natürlich steht zu erwarten, dass auch dann noch einige Menschen mit dem Ergebniss der Standortsuche nicht zufrieden sein werden, aber ganz ohne geht&#8217;s wahrscheinlich nicht.</p>
<p>Ein erster Schritt ist, neben der Verabschiedung des Standortsuchgesetzes noch vor der Sommerpause, die Bildung einer so genannten <a href="http://www.bmu.de/fileadmin/Daten_BMU/Download_PDF/Atomenergie-Strahlenschutz/endlagersuchgesetz_anhang_130324_bf.pdf" target="_blank">Bund-Länder Enquête-Kommission</a>. Diese wird aus 24 Mitgliedern bestehen die sich wiederrum aus Abgeordneten, Vertreterinnen und Vertreter von Umweltverbänden, Religionsgemeinschaften, Wissenschaft, Wirtschaft und Gewerkschaften zusammensetzen. Als Ergebnis der Tätigkeit dieser Kommission sollen die folgenden Punkte erarbeitet werden:</p>
<blockquote>
<ul>
<li>Die Festlegung von spezifischen Mindestanforderungen, Ausschlusskriterien und Abwägungskriterien,</li>
<li>die Festlegung von Kriterien für die Fehlerkorrektur (Rücksprünge, Rückholung, Bergung, Wiederauffindbarkeit),</li>
<li>die Festlegung der Anforderungen an die Organisation und das Verfahren des Suchprozesses und die Prüfung von Alternativen und</li>
<li>die Beteiligung der Öffentlichkeit und Sicherstellung der Transparenz.</li>
</ul>
<p>Ferner ist vorgesehen die Erörterung gesellschaftspolitischer und technisch-wissenschaftlicher Fragen, wie z.B.:</p>
<ul>
<li>Empfehlungen zum Umgang mit bisher getroffenen Entscheidungen und Festlegungen in der Endlagerfrage und</li>
<li>die Analyse internationaler Erfahrungen und daraus folgender Empfehlungen für ein Lagerkonzept.</li>
</ul>
</blockquote>
<p>Dass vor zehn Jahren schon einmal <a href="http://www.bfs.de/endlager/faq/langfassung_abschlussbericht_akend.pdf" target="_blank">ein solches Themenpapier</a> erarbeitet wurde in dem genau diese Punkte erörtert wurden, daran scheint sich heute keiner mehr zu erinnern. Denn sonst müsste man ja die Frage stellen, warum jetzt wieder bis 2015 Zeit vergehen wird, bevor die Suche überhaupt beginnen wird. Denn bis dahin hat die Kommission Zeit, ihren Bericht vorzulegen. Genau diese Zeit könnte man sich aber eigentlich sparen und sofort die Standortsuche beginnen.</p>
<p>Und so erhält mein Optimismus mal wieder einen Dämpfer denn ich befürchte, dass um 2023 herum wieder ein neues Vorhaben zur Findung eines Standortes eröffnet werden wird weil nichts passiert ist.</p>
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		<title>Die Welt nach Fukushima &#8211; Teil 3: Unvorstellbarkeiten</title>
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		<pubDate>Sun, 17 Mar 2013 19:46:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Paul Schoeps</dc:creator>
				<category><![CDATA[Satire]]></category>
		<category><![CDATA[Arte]]></category>
		<category><![CDATA[Fukushima]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Am 5. März 2013 zeigte Arte “Die Welt nach Fukushima”. Darin geht es zwar nicht um die Welt, sondern nur um Japan, wir haben uns die Dokumentation trotzdem angesehen. Die Doku hatte es so sehr in sich, dass wir uns in mehreren Teilen mit der Auswertung befassten. Im dritten und letzten Teil geht es um [...]</p><p>The post <a href="http://www.kerngedanken.de/2013/03/die-welt-nach-fukushima-teil-3-unvorstellbarkeiten/">Die Welt nach Fukushima &#8211; Teil 3: Unvorstellbarkeiten</a> appeared first on <a href="http://www.kerngedanken.de">Kerngedanken</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Am 5. März 2013 zeigte Arte “Die Welt nach Fukushima”. Darin geht es zwar nicht um die Welt, sondern nur um Japan, wir haben uns die Dokumentation trotzdem angesehen. Die Doku hatte es so sehr in sich, dass wir uns in mehreren Teilen mit der Auswertung befassten. Im dritten und letzten Teil geht es um die Unvorstellbarkeit der Katastrophe.</strong></p>
<p><span id="more-2402"></span></p>
<p><a href="http://www.kerngedanken.de/2013/03/die-welt-nach-fukushima-teil-1-gefaehrliche-orte/">Teil 1 der Reihe gibt es hier</a></p>
<p><a href="http://www.kerngedanken.de/2013/03/die-welt-nach-fukushima-teil-2-undemokratische-berufe/">Teil 2 der Reihe gibt es hier</a></p>
<p>Die Argumente in „Die Welt nach Fukushima“ bestechen und verfangen. Sie machen uns klar, mit welchen Maßstäben wir nicht nur die Kernenergie, sondern die ganze Welt betrachten müssen.</p>
<p>Physiker oder Ingenieure kommen vorsichtshalber nicht zu Wort. Ihre Beschwichtigungen würden nur die Aussagekraft und den Wahrheitsgehalt einer objektiven Dokumentation schmälern. Die sind doch erst Schuld an der ganzen Misere.</p>
<p>Der deutsche Soziologe <a href="http://www.kerngedanken.de/2011/06/man-wird-doch-mal-traeumen-durfen/">Ulrich Beck</a> spricht von einem Katastrophenpotential durch die Kernenergie, das sich unserem Vorstellungsvermögen und unserer politischen Beantwortung (sic!) entzieht. Das nennt er die Weltrisikogesellschaft. Und man kann nur hinzufügen: Richtig so. Ein Erdbeben und ein Tsunami, mit 16000 Toten und 3000 Vermissten sind gut vorstellbar und beherrschbar. Doch eine Reaktorkatastrophe- wie soll man sich das&nbsp; vorstellen? Ist die ist so unvorstellbar, dass man die Verwechslung von Reaktorkatastrophe und Naturkatastrophe den <a href="http://www.focus.de/politik/deutschland/16-000-tote-bei-atom-katastrophe-claudia-roth-loest-mit-fukushima-gedenken-shitstorm-aus_aid_938380.html">Medien und Politikern</a> nachsehen muss?</p>
<p>Wir erkennen, dass dies der richtige Maßstab ist, an dem man die Sicherheit oder Gefahr einer potentiellen Katastrophe messen muss. Sehr gut vorstellbar ist der Tod an den Folgen der Kohleverfeuerung (global 170‘000 Tote pro PWh (Petawattstunden &#8211; Billion Kilowattstunden)) Der Strombedarf Deutschlands betrug 2012 etwa&nbsp; <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bedarf_an_elektrischer_Energie">0,594 PWh</a>, 2008 weltweit <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/World_energy_consumption">144 PWh</a>).</p>
<p>Ein hustender Mensch, der an einer Lungenkrankheit stirbt, oder ein Bergarbeiter, begraben unter einer Millionen Tonnen Gestein: Gut vorstellbar und damit ungefährlich. Ein Installateur, der vom Dach oder einem Turm fällt und sich das Genick bricht- so was haben wir tausend Mal im Fernsehen gesehen. Kein Grund sich davor zu fürchten (440 Tote pro PWh in der Solarenergie, 150 durch Windenergie). Doch die unheimlichen Toten der Kernenergie, die im dunklen wahrscheinlich glühen und durch irgendwelche unsichtbaren Zellprozesse sterben. Die entziehen sich der Vorstellungskraft, und damit der Verantwortbarkeit (90 Tote pro PWh). <a href="http://www.forbes.com/sites/jamesconca/2012/06/10/energys-deathprint-a-price-always-paid/">(Zahlenquelle)</a></p>
<p>Wahrlich eine Weltrisikogesellschaft, die zulässt, dass Technologien mit unvorstellbaren Gefahren aufwarten. Wir Menschen sollten Abstand nehmen von jeder Technologie, die unsere Vorstellungskraft sprengt. Und dabei sprengt alles an der Kernenergie unsere Vorstellungskraft. Das beginnt schon beim Energiegehalt.&nbsp; Ein Kilogramm Zucker enthält eine Energie von 19 Megajoule. Kohle 24, Fett 39, Benzin 46. Das lässt sich gut vorstellen und wird darum zu Recht unbedacht in Haushalt und Industrie verwendet. Ein Kilogramm Zucker- das hat jeder im Küchenschrank. Doch Uran hat den unvorstellbaren Energiegehalt von Sechsundsiebzigmillionen Megajoule pro Kilogramm. Unglaubliche 1652173 Mal so viel wie dieselbe Menge gut vorstellbarer Kohle.</p>
<p><img alt="" src="http://imgs.xkcd.com/comics/log_scale.png" style="width: 508px; height: 400px;" /></p>
<p><strong>Bild:</strong> <a href="http://xkcd.com/1162/">XKCD Log Scale</a></p>
<p>Auch die Art wie man diese unvorstellbare Energiemenge gewinnt, ist kaum vorstellbar, und damit nicht zu verantworten. Brennende Kohle- das ist ein wohliger Anblick den wir alle verstehen und allsommerlich zelebrieren. Die Vorgänge in einem Motor sind nicht ganz so einfach, aber doch zumindest nachvollziehbar. Aber die Vorgänge in einem Kernreaktor? Kann sich jemand vorstellen, wie ein Neutron ein Uranatom spaltet und dabei Bindungsenergie frei wird? Viel zu kompliziert um den Händen von fehlbaren Menschen überlassen zu werden.</p>
<p><img alt="" src="http://farm4.static.flickr.com/3450/3952973140_e50ce350f6.jpg" /></p>
<p><strong>Bild:</strong> Brennende Kohle &#8211; einfach und sicher.</p>
<p><img alt="" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/a/a6/4-Stroke-Engine.gif" /></p>
<p><strong>Bild:</strong> Verbrennungsmotor – komplizierter aber verständlich</p>
<p><img alt="" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/a/a0/PressurizedWaterReactor.gif" style="height: 233px; width: 450px;" /></p>
<p><img alt="" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/6/68/ThermalFissionYield.svg" style="width: 313px; height: 250px;" /><img alt="" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/7/7d/NuclearReaction.png" /></p>
<p><strong>Bilder:</strong> Kernreaktor und Kernreaktionen – zu kompliziert, unvorstellbar und deshalb gefährlich</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Die Welt nach Fukushima</em> hat jedem Zuschauer die Augen geöffnet über die unbeherrschbaren, unvorstellbaren und unvergleichlichen Gefahren die von der Nutzung der Kernenergie ausgehen. Wir von Kerngedanken haben erkannt, <a href="http://www.kerngedanken.de/2013/03/die-welt-nach-fukushima-teil-1-gefaehrliche-orte/">dass 1,139 µSv/h künstlicher Verstrahlung gefährlicher sind als 20 µSv/h</a> natürlicher Strahlung, und zeigten welche Gebiete Europas evakuiert werden müssen.</p>
<p>Der Zuschauer hat verstanden, wie unbeherrschbar und undemokratisch eine Technologie ist, für deren Schutz man möglicherweise Menschenleben opfern muss, und Kerngedanken hat erkannt, welche unverantwortlichen Risiken nicht nur die Kernenergie, <a href="http://www.kerngedanken.de/2013/03/die-welt-nach-fukushima-teil-2-undemokratische-berufe/#more-2381">sondern auch die Architektur</a> in unserem täglichen Leben und unserer Demokratie darstellen.</p>
<p>Und uns wurde erklärt, dass eine unvorstellbare Gefahr, eine unverantwortliche Gefahr ist.</p>
<p>„Wie misst man das unmessbare, wie berechnet man das unberechenbare?“ fragt der Erzähler in <em>Die Welt nach Fukushima</em> betroffen. Und nur ein zynischer Kleingeist kann hier antworten: „Mit Geigerzähler und Taschenrechner.“</p>
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		<title>Bald schon Leser wirds was geben</title>
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		<pubDate>Sat, 16 Mar 2013 20:15:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JanG</dc:creator>
				<category><![CDATA[Endlager]]></category>
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<category>Asse</category><category>Atomausstieg</category><category>Atomsicherheit</category><category>Endlager</category><category>Endlagerung</category><category>Fukushima</category><category>Kernenergie</category><category>Kernkraft</category><category>nuklearer Unfall</category><category>radioaktiver Abfall</category>
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		<description><![CDATA[<p>Seit einiger Zeit haben wir es immer mal angekündigt, dass wir gerade an was Großem dransitzen. Ganz fertig ist es noch nicht, aber wir sind auf der Zielgeraden und wollen einfach mal an dieser Stelle das Geheimnis lüften. Ende letzten Herbst kam ein Verlag auf uns zu und meinte, dass es durchaus interessant wäre, den [...]</p><p>The post <a href="http://www.kerngedanken.de/2013/03/bald-schon-leser-wirds-was-geben/">Bald schon Leser wirds was geben</a> appeared first on <a href="http://www.kerngedanken.de">Kerngedanken</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Seit einiger Zeit haben wir es immer mal angekündigt, dass wir gerade an was Großem dransitzen. Ganz fertig ist es noch nicht, aber wir sind auf der Zielgeraden und wollen einfach mal an dieser Stelle das Geheimnis lüften.</p>
<p><span id="more-2394"></span></p>
<p>Ende letzten Herbst kam ein Verlag auf uns zu und meinte, dass es durchaus interessant wäre, den Stoff, den wir hier bei den Kerngedanken zum besten geben, auch in altmodischer Form zu veröffentlichen. Und das haben wir uns natürlich nicht zweimal sagen lassen und uns hingesetzt und mal ein paar Seiten zusammengetickert.</p>
<p>Herausgekommen ist ein kleines aber feines Büchlein welches fast vor der Vollendung steht. Insgesamt wird es um die 160 Seiten haben. Der Fokus liegt zwar auf der Endlagerei (zwei große Themenkomplexe umfassen einerseits <a href="http://www.kerngedanken.de/serien/das-endlager/">die Endlagerung</a> als solche bzw. <a href="http://www.kerngedanken.de/serien/die-asse/">die Asse</a>), aber es wird auch zur Problematik <a href="http://www.kerngedanken.de/serien/risiken-der-technik/">Kernkraft als Risiko</a> einiges zu lesen geben.</p>
<p>Ein Großteil der Texte sind zwar eine Sammlung der bereits hier auf dem Blog veröffentlichten Artikel, aber diese haben wir nochmal überarbeitet und in ein Großes und Ganzes gegossen, damit auch ein gewisser Lesefluss herrscht. Das Kapitel zur Asse habe ich komlett überarbeitet, neben den vielen kleinen Gedanken habe ich auch mal einen ordentlichen historischen Abriss geschrieben.</p>
<p>Ich denke, hier kommt was interessantes bei raus und natürlich werden wir auch nochmal konkret Bescheid geben, wenn das Buch dann da ist.</p>
<p>Wir sind auf jeden Fall sehr gespannt, wie das Endresultat dann aussieht und hoffen, dass auch der ein oder andere Leser seinen Gefallen daran findet. Und als kleines Geschenk lohnt sich das sowieso für wirklich jede Gelegenheit.</p>
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		<title>Die Welt nach Fukushima – Teil 2: Undemokratische Berufe</title>
		<link>http://www.kerngedanken.de/2013/03/die-welt-nach-fukushima-teil-2-undemokratische-berufe/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=die-welt-nach-fukushima-teil-2-undemokratische-berufe</link>
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		<pubDate>Wed, 13 Mar 2013 16:58:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Paul Schoeps</dc:creator>
				<category><![CDATA[Satire]]></category>
		<category><![CDATA[Architektur]]></category>
		<category><![CDATA[Arte]]></category>
		<category><![CDATA[Fukushima]]></category>
<category>Architektur</category><category>Arte</category><category>Feuerwehr</category><category>Fukushima</category><category>Kenichi Watanabe</category>
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		<description><![CDATA[<p>Letzten Dienstag zeigte Arte “Die Welt nach Fukushima”. Darin geht es zwar nicht um die Welt, sondern nur um Japan, wir haben uns die Dokumentation trotzdem angesehen. Die Doku hatte es so sehr in sich, dass wir uns in mehreren Teilen mit der Auswertung befassen. In Teil 2 geht es um die Frage von Kernenergie [...]</p><p>The post <a href="http://www.kerngedanken.de/2013/03/die-welt-nach-fukushima-teil-2-undemokratische-berufe/">Die Welt nach Fukushima – Teil 2: Undemokratische Berufe</a> appeared first on <a href="http://www.kerngedanken.de">Kerngedanken</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Letzten Dienstag zeigte Arte “Die Welt nach Fukushima”. Darin geht es zwar nicht um die Welt, sondern nur um Japan, wir haben uns die Dokumentation trotzdem angesehen. Die Doku hatte es so sehr in sich, dass wir uns in mehreren Teilen mit der Auswertung befassen. In Teil 2 geht es um die Frage von Kernenergie und Demokratie.</strong><span id="more-2381"></span></p>
<p><a href="http://www.kerngedanken.de/2013/03/die-welt-nach-fukushima-teil-1-gefaehrliche-orte/">Teil 1 der Reihe gibt es hier</a></p>
<p><a href="http://www.kerngedanken.de/2013/03/die-welt-nach-fukushima-teil-3-unvorstellbarkeiten/">Teil 3 der Reihe gibt es hier</a></p>
<p>Zur Zeit der Reaktorkatastrophe von Fukushima, war Naoto Kan der Premierminister in Japan. Seine Analyse in „Die Welt nach Fukushima“ hat mir klar gemacht, dass die Kernenergie auch ein demokratisches Desaster ist.</p>
<p>Der japanische Soziologe Eiji Oguma erklärt, der Mensch könne die Kernenergie nur schwer beherrschen, es sei vielleicht nicht unmöglich, aber unvereinbar mit der Demokratie. &#8220;Das funktioniert nur mit großer Macht. Mit einer Macht, die über alle Gesetze hinausgeht.&#8221;</p>
<p>Anschließend erklärt Naoto Kan, wenn man die Kernenergie weiter betreibe sei das, als würde man von Leuten verlangen ihr Leben für ihr Land zu opfern. Während der Katastrophe waren die Mitarbeiter von Tepco bereit, vor Ort zu bleiben und wenn nötig bis zum Außersten zu gehen. Vielleicht hätte er den Mitarbeitern von Tepco gegen deren Willen befehlen müssen in Fukushima zu bleiben. Dies wäre undemokratisch gewesen.&nbsp;</p>
<p>Natürlich! Warum bin ich da nicht selbst drauf gekommen? Im Falle einer Reaktorkatastrophe, müssen Menschen vielleicht gezwungen werden ihr Leben zu opfern, für das Leben anderer Menschen. Zwar ist bis heute, weder bei der Bevölkerung noch bei den Angestellten von Fukushima, ein einziges Todesopfer durch Strahlung zu beklagen- aber das hätte ja passieren können! Wenn das nicht undemokratisch ist, was denn dann?</p>
<p>In einem Kernkraftwerk ist im extrem seltenen Katastrophenfall damit zu rechnen, dass Mitarbeiter ihr Leben riskieren und es vielleicht verlieren. Doch das ist nicht das einzige Beispiel in unserer Gesellschaft, in der im Katastrophenfall Menschen für andere Menschen ihr Leben lassen müssen. Unser Staat hat es zugelassen, dass eine geldgierige Lobby in Deutschland eine Hochrisikotechnik etabliert hat, die sich demokratischer Kontrolle vollständig entzieht. Obwohl die Gefahren dieser Technologie hinreichend bekannt sind, tut der Staat nichts gegen diese Technologie. Vertreter, Anhänger und Nutznießer ziehen sich sogar bis in die höchsten Kreise der Politik. Zum Schutz der Bevölkerung vor den Gefahren dieser infernalischen Technologie, unterhält der Staat eigens eine Einrichtung, in der Menschen ausgebildet und angestellt werden, um leichtsinnig und absichtlich ihr Leben zu geben für den Fall katastrophaler und unvermeidlicher Unfälle. Der Staat nennt diese Einrichtung euphemistisch Feuerwehr.</p>
<p><img alt="" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/9/95/FirePhotography.jpg" style="height: 392px; width: 550px;" /></p>
<p><strong>Bild:</strong> Sogenannte Feuerwehrleute riskieren ihr Leben für die Hochrisikotechnologie Architektur</p>
<p>Diese sogenannte Feuerwehr hat nur den einzigen Zweck, Menschen vor den Gefahren der Architektur zu beschützen. Die Architektur ist eine Hochrisikotechnologie aus der wir so schnell wie möglich aussteigen müssen.</p>
<p>Jedes Jahr sterben in Deutschland Feuerwehrleute in Ausübung ihrer undemokratischen Pflicht, unschuldige Menschen vor den unverantwortlichen Gefahren der Architektur zu bewahren. Und selbst das gelingt ihnen nicht immer. Immer wieder sterben Unschuldige in den Flammen. Der Machbarkeitswahn der Architekten führte zur Illusion einer sicheren Technologie, doch ein Restrisiko bleibt.</p>
<p>Und als sei diese staatlich organisierte Selbstaufopferungsmaschine noch nicht genug, pflegen unzählige Städte und Dörfer die verhängnisvolle Tradition der freiwilligen Feuerwehren, wo junge Menschen (sogar Minderjährige) darin unterrichtet werden ihr Leben für die technologischen Risiken der Architektur hinzugeben.</p>
<p>Um die unschuldigen Opfer dieser Gehirnwäsche in die Gefühlslage zu bringen, die für solch einen Einsatz nötig sind, werden sie durch exzessiven Alkoholgenuss bei sogenannten Feuerwehrfesten gefügig gemacht.</p>
<p>Dabei liegen die Alternativen auf der Hand: Blechhütten brennen nicht, und mit dem richtigen Willen ist es möglich, sämtliche Haushaltsgegenstände feuerfest zu machen. Wir müssen zu einer Architekturwende in Deutschland kommen. Die Maßnahmen sind einfach: Verbot eines Neubaus potentiell brennbarer Häuser und der Produktion brennbarer Einrichtungsgegenstände. Förderung des Baus feuerfester Gebäude aus Stahl, Blech und Aluminium.</p>
<p>Hinzu kommt die ungelöste Endlagerproblematik der Baumaterialien. Während Gebäude aus 100% Metall eingeschmolzen und so nachhaltig wiederverwetet werden können, so ist die Entsorgung von Bauschutt ein kompliziertes und umweltschädliches Verfahren.</p>
<p>Deutschland muss notfalls als Vorbild in der Welt vorrangehen.</p>
<p>Die mächtige Baulobby, unterstützt von der mafiösen Abrisslobby wird Widerstand leisten, doch eine Architektonisch-Wirtschaftliche Wende ist unumgänglich um unsere Demokratie zu retten. Mit der richtigen Einstellung, können wir unsere Städtelandschaft bis 2040 demokratisieren und gegen die Gefahren der Architektur wappnen.</p>
<p><img alt="" src="http://de.academic.ru/pictures/dewiki/65/Aliwal_North_-_Dukatole_-_03.05_-_Shack.jpg" style="width: 550px; height: 367px;" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Bild:</strong> Das Haus der Zukunft. Für dieses gemütliche Heim muss kein Feuerwehrmann sein Leben riskieren.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Architektur? Nein Danke!</p>
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	</item>
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		<title>Denn sie wissen sehr wohl was sie tun</title>
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		<pubDate>Tue, 12 Mar 2013 23:12:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JanG</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Kernkraft]]></category>
		<category><![CDATA[Presse]]></category>
		<category><![CDATA[Fukushima]]></category>
		<category><![CDATA[Greenpeace]]></category>
		<category><![CDATA[Kernenergie]]></category>
		<category><![CDATA[nuklearer Unfall]]></category>
<category>Debatte</category><category>Fukushima</category><category>Greenpeace</category><category>Kernenergie</category><category>Kernkraft</category><category>nuklearer Unfall</category><category>Presse</category>
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		<description><![CDATA[<p>Ich muss mir mal Luft machen, denn unkommentiert kann und will ich das nicht stehenlassen. Worum geht es? Aktuell wird aus gegebenen Anlass über die Ereignisse in Fukushima vor zwei Jahren viel berichtet: über den Tsunami und das Erdbeben, über die furchtbaren Ereignisse, die mehr als 17.000 Menschen das Leben gekostet und noch viel mehr [...]</p><p>The post <a href="http://www.kerngedanken.de/2013/03/denn-sie-wissen-sehr-wohl-was-sie-tun/">Denn sie wissen sehr wohl was sie tun</a> appeared first on <a href="http://www.kerngedanken.de">Kerngedanken</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ich muss mir mal Luft machen, denn unkommentiert kann und will ich das nicht stehenlassen. Worum geht es? Aktuell wird aus gegebenen Anlass über die Ereignisse in Fukushima vor zwei Jahren viel berichtet: über den Tsunami und das Erdbeben, über die furchtbaren Ereignisse, die mehr als 17.000 Menschen das Leben gekostet und noch viel mehr verletzt und obdachlos gemacht haben sowie die Schäden, die in enormer Höhe verursacht wurden.</p>
<p>Aber natürlich sind auch die Vorfälle im Kernkraftwerk Fukushima Daiichi Thema. Und wie schon vor zwei Jahren wird teilweise immer noch so viel Blödsinn geschrieben und berichtet, dass es einen die Haare raufen lässt. Schlimmer aber noch, dass mittlerweile mit einem sehr fragwürdigen Bezahlmodell dieser Unsinn getragen wird.</p>
<p><span id="more-2363"></span></p>
<p>So kam zur Debatte um die Vorfälle im KKW Fukushima am 11.03.2013 um 19:30 Uhr auf dem mdr die Sendung &#8220;mdr aktuell&#8221;. Diese habe ich mir auf Tipp eines Kollegen nochmal in der Mediathek angeschaut. Insgesamt sind es nur ein paar Minuten die sich mit den Ereignissen in Fukushima beschäftigen. In denen wurde aber wieder mal ganz schön die <a href="http://www.kerngedanken.de/2011/06/angst-essen-seele-auf/">&#8220;German Angst&#8221;</a> geschürt.</p>
<p>Es ist vor allem der abschließende Satz, der mich auf die Palme gebracht hat. In einer letzten Einstellung wurde ein Schild gezeigt, welches an einem Kinderspielplatz aufgestellt wurde:</p>
<p><img alt="" height="319" src="http://www.kerngedanken.de/wp-content/uploads/2013/03/screenshot.jpg" width="551" /></p>
<p>Dazu kam vom Sprecher folgender Satz:</p>
<blockquote>
<p>Auf diesem Spielplatz sind es nur 0,2 Mikrosievert je Stunde. Ein ganzer Nachmittag hier würde bedeuten, in Deutschland wäre bereits die gesamte zulässige Jahresdosis überschritten.</p>
</blockquote>
<p>Das ist aber schlicht falsch und hat meines Erachtens auch nichts mit falscher Interpretation aus Unkenntnis zu tun. Die Folgerung für mich: es ist eine ganz dicke Lüge.</p>
<p>Zur Erklärung: Auf dem betrachteten Spielplatz ist man aufgrund der dort herrschenden Strahlung einer Dosis von 0,2 µSv/h ausgesetzt. Auf deutsch: Hält man sich eine Stunde auf diesem Gelände auf, so erhält man eine Dosis von 0,2 Mikrosievert. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sievert_%28Einheit%29" target="_blank">Das Sievert</a> ist die Einheit für die Dosis und stellt ein Maß für die im Körper eingetragene Energie dar.</p>
<p>Weiter: Der zulässige Grenzwert für zusätzliche Strahlenexposition in Deutschland liegt <a href="http://www.gesetze-im-internet.de/strlschv_2001/__46.html" target="_blank">gemäß §46 StrlSchV bei 1 mSv/a</a>. Wieder auf deutsch: Die zur ohnehin <a href="http://www.bfs.de/de/ion/faq/faq_istrahlung.html/#3" target="_blank">normalen Strahlenbelastung von jährlich rund 4,1 mSv</a> zusätzliche Menge an Strahlung, der ein normaler Mensch ausgesetzt sein darf, darf pro Jahr 1 Millisievert nicht überschreiten. Zusatz zu dieser Erklärung: mit <em>normalen</em> Menschen sind diejenigen gemeint, die keiner Tätigkeit nachgehen, bei der es zu Strahlenbelastung kommen kann. Solche Tätigkeiten betrifft neben Arbeitern im Kernkraftwerk auch Mitarbeiter einer radiologischen Praxis, Flugpersonal und viele mehr.</p>
<h3>Mathematik aus der Grundschule und das Journalisten-1&#215;1</h3>
<p>Aber zurück zum Bericht. Um die Warnung auf der Tafel zu interpretieren, benötigt man simple Kenntnisse aus der Mathematik, die bereits ein Schüler der Grundstufe haben sollte. Man muss nämlich lediglich ausrechnen, wie lange man sich einer Dosis von 0,2 Mikrosievert pro Stunde aussetzen darf, bis der eine Millisievert (= 1.000 Mikrosievert) erreicht ist. Rechnet man hier nicht zu falsch (also 1.000 geteilt durch 0,2) kommt man auf 5.000 Stunden. Das heißt, man darf sich einer Strahlung von 0,2 Mikrosievert bis zu 5.000 Stunden (mehr als 200 Tage oder fast 7 Monate!) aussetzen, bevor der Grenzwert von einem Millisievert erreicht ist.</p>
<p>Klar, als Journalist muss man nicht zwangsläufig über Strahlenfachkunde Bescheid wissen. Wenn aber das nötige Fachwissen fehlt, so sollte es doch die journalistische Grundpflicht sein, sich hier helfen zu lassen oder zumindest ein Minimum an Recherchearbeit zu investieren. Beispielsweise könnte man, bevor man was von einem Jahresgrenzwert bei radioaktiver Strahlung berichtet, <a href="http://lmgtfy.com/?q=jahresgrenzwert+strahlung" target="_blank">nach genau diesem googlen</a>.</p>
<p>Hat man dann den Grenzwert in Erfahrung gebracht (lesen setze ich bei Journalisten einfach mal als Einstellungsbedingung voraus), sollte doch klarwerden, dass, wenn bei zwei zu vergleichenden Einheiten eine ein Mikro und die andere ein Milli als <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Vors%C3%A4tze_f%C3%BCr_Ma%C3%9Feinheiten" target="_blank">Einheitenvorsatz</a> enthält, dann doch von der Größenordnung wenigstens ein Faktor Tausend dazwischen liegen muss. Und dieser muss sich dann zwangsläufig in den Stunden niederschlagen. Dass diese tausend Stunden nicht gerade in einen Nachmittag gepackt werden können, sollte eigentlich einleuchtend sein. Gut: Manch einer mag auch denken, dass neun Frauen ein Kind in einem Monat austragen können. Dieser Logik folgend müssten dann wohl nur tausdend Kinder fünf Stunden auf dem Spielplatz spielen &#8230;</p>
<h3>Die Medien als Werkzeug</h3>
<p>Wie man es auch dreht und wendet: hier wurde schlampig gearbeitet. Die beiden Journalisten P. Abresch und J. Panse scheinen von Kernphysik im Allgemeinen und von Strahlenschutz im Besonderen keine Ahnung zu haben, was zunächst nicht schlimm ist. Aber dann sollten sie Hilfe von Experten in Anspruch nehmen. Vielleicht haben sie das ja auch gemacht und sind dabei an den falschen geraten (vielleicht die Experten von Greenpeace, die im Beitrag genannt wurden?). Oder sie haben eben wirklich darauf verzichtet, was angesichts der Unkundigkeit zum Thema schon mehr als ein journalistischer Fauxpas ist.</p>
<p>Und am Ende kommt eine dicke Lüge raus die leider nur die wenigsten als eine solche erkennen. Und wenn ich bedenke, dass seit Anfang diesen Jahres jeder Haushalt in Deutschland <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/gez-gebuehrenreform-buerger-auf-die-barrikaden-a-882012.html" target="_blank">mit einer monatlichen Pauschale von fast 18 Euro diesen Unsinn auch noch zu unterstützen gezwungen wird</a>, dann wird mir richtiggehend schlecht. Immerhin sollte es doch möglich sein, für diese Gelder vernünftig zu recherchieren. Aber so ist die Sache einfach nur erbärmlich: einerseits, was dem Konsumenten vorgesetzt wird, andererseits, dass dieser sich sowas vorsetzen lässt.</p>
<p>Aber hier hat man wohl keine Chance denn das ist wohl Kalkül: Die Angst soll präsent sein und es bleiben. So <a href="http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/asse_die_fakten" target="_blank">schrieb erst kürzlich Dr. Helmut Fuchs sehr treffend</a>:</p>
<blockquote>
<p>Als Fachmann fragt man sich, ob in unserem derzeitigen Umfeld eine vollständige und sachliche Information überhaupt gewünscht wird. Denn der Sonderweg Deutschlands, was Radioaktivität angeht, ist weltweit einzigartig. Liegt es möglicherweise daran, dass viele Politiker und Parteien sowie die bekannten, nicht demokratisch legitimierten Umweltmultis durch Desinformation, durch selektive Informationen und Halbwahrheiten ganz bewusst Angst erzeugen, um politische Macht und Geld zu erschleichen? Schon immer war Angst das beste Mittel, Menschen zu beherrschen: Man muss die Angst nur schüren, bis sie lähmt! Wirkt hier „Die German Angst“?</p>
</blockquote>
<p>Dazu ein passendes <a href="http://www.wiedenroth-karikatur.de/02_PolitKari080711_Kernenergie_Ringhals_Brand.html" target="_blank">Bild des großartigen Karikaturisten Götz Wiedenroth</a>:</p>
<p><img alt="" src="http://www.kerngedanken.de/wp-content/uploads/2011/01/meldungen.jpg" style="width: 510px; height: 364px;" /></p>
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		<title>Die Welt nach Fukushima &#8211; Teil 1: Gefährliche Orte</title>
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		<pubDate>Mon, 11 Mar 2013 21:50:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Paul Schoeps</dc:creator>
				<category><![CDATA[Satire]]></category>
		<category><![CDATA[Arte]]></category>
		<category><![CDATA[Fukushima]]></category>
		<category><![CDATA[Guarapari]]></category>
		<category><![CDATA[Umgebungsstrahlung]]></category>
<category>Arte</category><category>Fukushima</category><category>Guarapari</category><category>Kenichi Watanabe</category><category>Umgebungsstrahlung</category>
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		<description><![CDATA[<p>Letzten Dienstag zeigte Arte &#8220;Die Welt nach Fukushima&#8221;. Darin geht es zwar nicht um die Welt, sondern nur um Japan, wir haben uns die Dokumentation trotzdem angesehen. Um es vorweg zu nehmen, die Doku hat es so sehr in sich, dass wir uns in mehreren Teilen mit der Auswertung befassen werden. Teil 1 befasst sich [...]</p><p>The post <a href="http://www.kerngedanken.de/2013/03/die-welt-nach-fukushima-teil-1-gefaehrliche-orte/">Die Welt nach Fukushima &#8211; Teil 1: Gefährliche Orte</a> appeared first on <a href="http://www.kerngedanken.de">Kerngedanken</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Letzten Dienstag zeigte Arte &#8220;Die Welt nach Fukushima&#8221;. Darin geht es zwar nicht um die Welt, sondern nur um Japan, wir haben uns die Dokumentation trotzdem angesehen. Um es vorweg zu nehmen, die Doku hat es so sehr in sich, dass wir uns in mehreren Teilen mit der Auswertung befassen werden. Teil 1 befasst sich mit der Radioaktivität vor Ort.</strong></p>
<p><span id="more-2340"></span></p>
<p><a href="http://www.kerngedanken.de/2013/03/die-welt-nach-fukushima-teil-2-undemokratische-berufe/">Teil 2 der Reihe gibt es hier</a></p>
<p><a href="http://www.kerngedanken.de/2013/03/die-welt-nach-fukushima-teil-3-unvorstellbarkeiten/">Teil 3 der Reihe gibt es hier</a></p>
<p>Am letzten Dienstag (05.03.2013) lief auf Arte <a href="http://videos.arte.tv/de/videos/die-welt-nach-fukushima--7351116.html">„Die Welt nach Fukushima</a>“ von Kenichi Watanabe.</p>
<p>Ich habe ihn mir angesehen und er hat mir wahrlich die Augen geöffnet. Beängstigend und Bedrückend sind die Bilder der Dosimeter, unter deren Joch die Bevölkerung nun lebe (Originalton).</p>
<p>Mehrmals werden verschiedene Dosimeter gezeigt, die in den Gebieten um Fukushima aufgestellt wurden. In der unbewohnbaren Todeszone, zeigt er 0,852 µSv/h (Mikrosievert pro Stunde). In einer evakuierten Geisterstadt gar 1,139 µSv/h.</p>
<p><a href="http://www.kerngedanken.de/wp-content/uploads/2013/03/1.139-MikroSv.png"><img alt="1.139 MikroSv" class="alignnone size-medium wp-image-2341" height="264" src="http://www.kerngedanken.de/wp-content/uploads/2013/03/1.139-MikroSv-300x264.png" width="300" /></a></p>
<p><strong>Bild:</strong> Dosimeter in einer japanischen Geisterstadt die wegen der Reaktorkatastrophe von Fukushima aufgegeben werden musste (Ausschnitt aus &#8220;Die Welt nach Fukushima&#8221;).</p>
<p>Schlimm ist das Schicksal derer, die am Rande der verseuchten Zone leben. In einem nicht genannten Dorf am Rand der Berge, liegt die Strahlung bei 0,338 µSv/h. Das Dorf wurde nicht evakuiert. Die besorgte Leiterin einer Kindestagesstätte berichtet, sie würden täglich diskutieren wie sie mit der Strahlung umgingen. Sie hätten sich geeinigt die Kinder eine halbe Stunde am Tag nach draußen zu lassen. Besonders hilflos wirkt die Aufstellung wassergefüllter Flaschen als Strahlenschutz.</p>
<p>Diese Zahlen und diese Geschichten, haben mich tief bewegt. 1,139 µSv/h in der Todeszone. Gut, dass diese Gebiete evakuiert wurden.</p>
<p>Würde man dasselbe Dosimeter in der Stadt <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Guarapari">Guarapari</a> in Brasilien aufstellen, würde er etwa <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Orders_of_magnitude_%28radiation%29">20 µSv/h</a> anzeigen. Guarapari hat etwas über 100&#8217;000 Einwohner. Das sind etwa so viele wie aus der Region von Fukushima evakuiert wurden. Die Stadt erhielt diese hohe radioaktive Strahlung aber nicht durch einen katastrophalen Unfall, sondern durch natürliche Quellen.</p>
<p><img alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/-fpYCs4wuKWg/UKKPzk3mPzI/AAAAAAAAB8A/-nihlyp7__M/s1600/guarapari54dw.jpg" style="width: 500px; height: 333px;" /></p>
<p><strong>Bild:</strong> Todeszone Guarapari. Die Strahlung in dieser Stadt ist 17 mal so hoch wie in den evakuierten Ortschaften der Präfektur Fukushima.</p>
<p>Jetzt da die hohen Strahlenwerte bekannt sind, haben wir die brasilianische Regierung sofort informiert. Bestimmt ordnete die brasilianische Regierung so bald wie möglich die Evakuierung der Stadt an. Zwar hat die 1679 gegründete Stadt im Vergleich zum Rest Brasiliens keine erhöhten Raten von Krebs, Geburtsdefekten oder anderen Erkrankungen, aber das lässt sich nur mit der bisherigen Unwissenheit über die Höhe der Strahlung erklären.</p>
<p><img alt="" src="http://i204.photobucket.com/albums/bb274/juniorzzi/vv11.jpg" style="height: 351px; width: 500px;" /></p>
<p><strong>Bild:</strong> Guarapari- Bald eine Geisterstadt. Die brasilianische Regierung lässt die Stadt wahrscheinlich schleunigst räumen.</p>
<p>Ein Bewohner von Guarapari äußerte sich gegenüber Kerngedanken: „Ich habe gar nicht gewusst, in welcher Todesfalle ich lebe. Jetzt möchte ich nichts wie weg hier.“ Ein anderer: „Jetzt weiß ich endlich wieso mein 98-jähriger Großvater sterben musste.“</p>
<p>Um den zu erwartenden Strahlentoten Herr zu werden, errichtet die brasilianische Regierung jetzt Notlager auf den freien Flächen der Stadt, jedenfalls können wir die dramatischen Bilder nur so interpretieren.</p>
<p><img alt="" src="http://www2.uol.com.br/guiadolitoral/imgnoticia/guarapari-2010-f2.jpg" /></p>
<p><strong>Bild:</strong> Notkrankenhäuser unter freiem Himmel in Guarapari, errichtet um der Menge verstrahlter Bewohner Herr zu werden. Hilflos wirken die Versuche sich mit Sonnenschirmen vor der Radioaktivität zu schützen.</p>
<p>Wem das Schicksal von Guarapari nah geht, sollte schnell eine Reise buchen und bei den Evakuierungsarbeiten helfen. Informationen über Flug und Unterkunft findet man hier:</p>
<p><a href="http://www.booking.com/Guarapari-Hotels"><span id="taw" style="margin-right:0"><cite>www.booking.com/Guarapari-Hotels</cite></span></a> <span style="margin-right:0"><cite>und bei <a href="http://www.tripadvisor.de/Tourism-g941641-Guarapari_State_of_Espirito_Santo-Vacations.html">Trip Advisor</a></cite></span> (Der Name Trip Advisor spielt auf den Horrotrip an, den so eine humanitäre Aktion bedeutet).</p>
<p>Über die Notunterkunft „<a href="http://www.tripadvisor.de/Hotel_Review-g941641-d2573012-Reviews-Hotel_Atlantico_Guarapari-Guarapari_State_of_Espirito_Santo.html">Hotel Atlantico Guarapari</a>“ schreibt der schockierte JOFH_Review: „Durchschnittliches Hotel, ausgezeichnete Lage &#8211; Dieses Hotel befindet sich im Herzen zwischen Castanheiras Strand und Virtudes Strand gelegen.” Worte, die einen nachdenklich machen. Und er fügt niederschmetternd hinzu: “Seine Lage ist Supreme. Das Hotel selbst ist etwas veraltet. Die Zimmer könnten eine Renovierung vertragen.”</p>
<p>Und über das <a href="http://www.tripadvisor.de/Hotel_Review-g941641-d2484437-Reviews-Hotur_Hotel-Guarapari_State_of_Espirito_Santo.html">Hotur Hotel</a> schreibt BIA S: „Atendimento mt bom,hotel simples precisando de uma reforma, porem limpo, café da manhã bem farto e gostoso.” Und vergibt eine gnädige Gefahrenwertung von 3/5. Wer könnte es ihr verübeln?</p>
<p>Doch über all das elend dieser Todesfallen, dürfen wir nicht vergessen, dass es die Bewohner anderer Regionen ähnlich hart, wenn nicht noch härter trifft. In dem unbenannten Dorf aus dem Dokumentarfilm bedrohen 0,338 µSv/h das Leben der Bewohner (entspricht etwa 3 mSv/a). Eine halbe Stunde Aufenthalt im Freien für die Kinder des Dorfes, mehr darf nicht sein. Das Schicksal dieses Dorfes teilen noch andere auf der Welt.</p>
<p>In den radioaktiv schwer belasteten Notstandsgebieten Rom und London, zeigen die Dosimeter mit jeweils etwa <a href="http://nextbigfuture.com/2012/07/background-radiation-levels.html">0,25 µSv/h</a> (2,2 mSv/a) nur wenig niedrigere Strahlungswerte.</p>
<p>Kerngedanken möchte nicht mehr tatenlos mit ansehen, wie Radioaktivität das Leben unserer Kinder zerstört.</p>
<p>Hier darum eine Karte mit unseren Evakuierungsempfehlungen in Europa, basierend auf den leidvollen Erfahrungen in Fukushima.</p>
<p><a href="http://www.kerngedanken.de/wp-content/uploads/2013/03/TodeszoneninEuropa.png"><img alt="TodeszoneninEuropa" class="alignnone size-full wp-image-2342" src="http://www.kerngedanken.de/wp-content/uploads/2013/03/TodeszoneninEuropa.png" style="width: 500px; height: 461px;" /></a></p>
<p>Kartenquelle: <a href="http://www.world-nuclear.org/info/Safety-and-Security/Radiation-and-Health/Naturally-Occurring-Radioactive-Materials-NORM/#.UT2lAsjcO4R">http://www.world-nuclear.org/info/Safety-and-Security/Radiation-and-Health/Naturally-Occurring-Radioactive-Materials-NORM/#.UT2lAsjcO4R</a></p>
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