Moderatere Haltung gegenüber Kernkraft bei “Friends of the Earth”?

Der britische Ableger der Umweltschutzorganisation “Friends of the Earth” bewegt sich in ihren neuesten Statements weg von einer kernkraftfeindlichen Haltung und damit in Richtung realistischen und pragmatischen Umweltschutzes.

Der Sprecher der Organisation Mike Childs sprach kürzlich mit dem Pro-Kernenergie Umweltaktivisten Mark Lynas. Das ganze Interview ist auf Lynas’ Seite nachzulesen und ich kann jedem empfehlen das Interview dort in voller Länge und Originalsprache zu lesen.

Einen besonders interssanten Satz möchte ich aus dem Interview herauspicken. Darin sagt Childs:

… Es gibt gute Argumente auf beiden Seiten. Und was mich an der Debatte am meisten frustriert ist, dass jene die Anti-Atomkraft sind, sofort alle Pro-Kernkraft Argumente verwerfen und sie als unlogisch und falsch betrachten, andersherum genauso. Ich denke, was die Menschen tatsächlich interessiert, ist die Risiken von Proliferation und Atommüll gegen die Risiken von CO2-Emmissionen abzuwiegen.

(Übersetzung von mir)

Angesprochen auf die zukünftige Haltung von Friends of the Earth betont Childs, dass sie versuchen eine wissenschaftliche Position einzunehmen, die Entscheidungen auf der Grundlage von Beweisen macht, nicht Ideologie.

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