Wie man sich selber ein Bein stellt

Heute ist es in allen Zeitungen zu lesen: im KKW Brunsbüttel wurden Fässer mit schwach- und mittelradioaktiven Abfall gefunden die teilweise so durchgerostet sind, dass sie gar nicht mehr als Fässer zu erkennen sind.

Die Aussage des für die Atomaufsicht zuständigen Justizminister Emil Schmalfuß am Mittwoch in Kiel,

dass keine unzulässige Radioaktivität freigesetzt wurde und keine Gefahr für Mitarbeiter und Anwohner besteht,

mag zwar beruhigen, aber ich finde, hier braucht man sich doch nicht wundern, dass so viele Menschen, die fachlich keine Ahnung haben, ein ungutes Gefühl haben wenn es um die Kernkraft geht.

Ja ich halte die Kernkraft für eine saubere Sache und ja ich denke, dass mit dem heutigen Stand von Wissenschaft und Technik der gefahrlose Betrieb einer kerntechnischen Anlage sowie die Entsorgung des Abfalls möglich ist. Aber hier gehört neben einer strikten Einaltung der Regeln der Technik auch eine offene und transparente Informationspolitik seitens der Betreiber dazu. So ein (Vatten)Fall hingegen ist ein trauriges Beispiel wie man es eben nicht machen sollte und damit natürlich Wasser auf die Mühlen der Gegner.

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