An Apple a Day
Auf meinem Browser ist Google die Startseite. Und als ich heute morgen eben diese Seite als erstes sah, verspürte ich in der Tat einen leichten Stich als ich, klein und dezent, den Namen Steve Jobs und dahinter 1955 – 2011 las. Gleich war mir klar, was das zu bedeuten hat: der Mitbegründer einer der erfolgreichsten Firmen der letzten Jahre ist tot.
Gleich zu Beginn möchte ich zunächst zwei Dinge klarstellen: ich bin kein Fan der Apfelprodukte und ich bin ein Fan von Google. Zu letzteren werde ich bestimmt auch mal bei Gelegenheit was schreiben, zu sehr ärgere ich mich nämlich immer wieder über Menschen, die die zahlreichen und kostenlosen (!) Dienste von Google nutzen, aber nur darüber schimpfen, weil sie scheinbar nicht begreifen, dass eine Firma nun mal Geld verdienen muss, um derart innovativ zu sein. Und wenn sie kein Geld für die Dienstleistungen verlangt, dann muss das eben woanders herkommen (Übrigens: Apple macht es genau anders herum: sie verlangen viel Geld für ihre Produkte (und sammeln trotzdem jede Menge Daten) und werden schon fast religiös verehrt.). Mit der dezenten Meldung aber, mit der Google heute auf den Tod von Steve Jobs hinwies, bewiesen sie meines Erachtens ein enormes Taktgefühl. Respekt.
Aber hier soll es jetzt nicht um Google gehen, hier möchte ich ein bisschen was zu Apple loswerden. Immerhin muss man anerkennen, dass Herr Jobs mit seiner durchaus charismatischen Art aus der Firma einen gigantischen Konzern mit enormen Potential und innovativen Produkten gemacht hat die über ein Jahrzehnt lang die Messlatte ganz hoch gelegt haben. Und auch ich war seinerzeit begeistert, als ich 2004 einen iPod geschenkt bekam. In einer Zeit, in der die Sticks gerade mal 128 MB hatten, standen mir 4 GB zur Verfügung. Von so großartigen Dingen wie intelligenten Wiedergabelisten mal ganz abgesehen.
Auch möchte ich festhalten, dass die Produkte von Apple einfach mal richtig gut aussehen. Ohne Frage wird dort Design großgeschrieben und ich muss neidlos anerkennen: so ein Mac-Computer sieht einfach nur schick aus. Aber sollten das denn die Kriterien sein, wenn man sich einen Gebrauchsgegenstand wie einen Computer kauft? Sollten dort nicht andere Aspkete eine Rolle spielen?
Unflexible Technik im goldenen Käfig
Mein größter Kritikpunkt ist, dass beim Kauf eines Apple-Produktes viel Geld verlangt wird um eine verhältnismäßig unflexible Maschine zu erwerben. Sicher, da jeder Mac dem anderen gleicht, läuft auch das Betriebssystem äußerst stabil, aber der Preis ist, dass man eben nicht entsprechend seinen Ansprüchen eine Auf- oder Umrüstung so nebenbei macht. Ich für meinen Teil habe mir letztes Jahr einen BlueRay-Brenner eingebaut, dieses Jahr wird es noch eine USB-3.0-Karte werden. Hätte ich einen Mac, ich müsste mir wohl einen neuen zulegen wollte ich diese Aufrüstung durchführen.
Mehr noch: während ich an meinem Computer die Freiheit habe, alles zu tun was ich damit möchte, so bleibt mir das bei einem Apple verwehrt: nur Programme, die gewisse Bedingungen einhalten und Standards erfüllen, dürfen auf einem Mac installiert werden. Das Resultat ist auch hier: eine große Sicherheit und Stabilität des Systems. In meinen Augen aber gebe ich damit ein Stück Freiheit auf, nämlich die Freiheit, selber zu entscheiden, was ich mit meinem Eigentum anstelle. Irgendwie missfällt es mir, dass jemand anderes für mich entscheiden soll, welche Programme ich auf meinem Computer nutzen darf und wie ich diesen an meine eigenen Bedürfnisse anpasse.
Und nicht zuletzt sind dann natürlich auch immer die Zensurgedanken im Hinterkopf: womöglich darf ich als Mac-User bestimmte Programme nicht nutzen nur weil den Verantwortlichen die Nase des Entwicklers nicht gefällt oder dieser böhse Dinge über Apple gesagt hat. Hier denke ich vor allem an die App-Stories, wonach einige Apps nicht verkauft werden dürfen weil sie den “falschen” Inhalt wiedergeben. Mehr noch: Apple nimmt sich das Recht heraus, Inhalte selber zu ändern, eine Sache die ihnen nicht zusteht. Da Apple die entsprechenden Richtlinien aber nicht öffentlich macht, ist es manchmal schwer zu entscheiden, ob da wirklich nur Schmuddelbilder entfernt werden oder schlicht Zensur stattfindet.
Es ist schon seltsam: als Ungarn Ende 2010 mit seinem neuen Mediengesetz verfügte, dass der Staat nach eigenem Belieben die staatlichen und privaten Medien sowie das Internet kontrollieren darf, schrien alle auf und schimpften über einen Rückfall in alte Zeiten der totalitären Herrschaft. Wenn aber eine Computerfirma genau das selbe macht, jubeln die Leute und freuen sich aus mir nicht nachvollziehbaren Gründen über diese Einschränkung ihrer Freiheit.
Think different – just like everyone else
Natürlich soll am Ende jeder selber entscheiden, was er für sich nutzen will und was einem wichtig ist. Und ich gebe zu, der Gedanke an einen gut aussehenden Computer der stabil und zuverlässig funktioniert sorgt dafür, dass ich auch meinen Eltern gelegentlich und durchaus ernsthaft vorschlage, sich ein solches Gerät zuzulegen. Dass aber vor allem auch junge und mit technischen Geräten erfahrene Menschen sich freiwillig in den goldenen Käfig begeben und sich vorschreiben lassen, was sie tun dürfen und was nicht, das sorgt bei mir nur für Kopfschütteln. Dass sie dann ferner noch unverschämte Preise dafür zahlen, sich die Freiheit einschränken zu lassen, ist genauso wenig nachvollziehbar.
Auch das Alleinstellungemerkmal, das Wissen, etwas Besonderes zu haben, zieht nicht mehr. Schon vor längerer Zeit (war so um 2000 rum) hatte ein ehemaliger Arbeitskollege von mir die Ansicht vertreten, ein Mac sei toll, den hat nicht jeder. Abgesehen davon, dass sich mir diese Logik nur schwer erschließt (ich fand es immer gut dass möglichst viele Menschen in meinem Freundeskreis einen kompatiblen Rechner hatten), so scheint auch dieser “Vorteil” nur noch bedingt zuzutreffen:
(Quelle: fakeposters.com)
Zu einheitlich im gleichen Takt
Für mich war und ist es eine der großartigsten Dinge, einen Computer zu besitzen. Was mich daran vor allem begeistert, ist seine Wandlungs- und Anpassungsfähigkeit. Egal ob ich nun Hardcore-Gamer bin oder nur Texte schreibe, ob ich Videos bearbeiten oder schlicht Musik hören will während ich im Internet surfe – ich kann einen Computer exakt an meine Bedürfnisse anpassen. Und so ist am Ende jeder Rechner einzigartig entsprechend seiner Anwendungsbereiche (an dieser Stelle auch meinen größten Respekt an die Entwickler von Betriebssystemen: diese müssen es immerhin schaffen, ein solches auf den verschiedensten Systemen zum Laufen zu bringen). Angesichts dieser bunten Vielseitigkeit erscheint mir ein Mac zu einheitlich, zu unflexibel (wären die Computer Berufsgruppen, der Mac wäre mit seinem Einheitslook wohl ein Soldat
).
Ferner ist es eine ganz große Errungenschaft der modernen Medien, dass wir uns schnell und zuverlässig über die verschiedensten Dinge informieren können. Mussten wir früher die Zeitung lesen, die ja auch nur ein gefärbtes Bild der Wirklichkeit wiedergibt, so können wir mit nur wenigen Klicks verschiedenste Meinungen gegenüber stellen und mit ein wenig Nachdenken ein eigenes Bild entwickeln. Und nun geben einige Menschen diese Freiheit auf und nehmen es in Kauf, dass Ihnen einerseits ihr Rechner/Telefon/Pad nur zensierte Daten liefert, andererseits aber genau erfasst, wann sie sich wo aufhalten.
Neue Grenzen der Innovation
Eines aber muss man den Apfelmänchen lassen: sie haben eine Entwicklung angeschoben die beispiellos ist und zu gewaltigen Entwicklungsschritten geführt hat. Auch wurden andere Firmen immer wieder angetrieben, ein wenig aus den Puschen zu kommen, wollten sie den Anschluss nicht verpassen. Ich halte es durchaus für wahrscheinlich, dass wir heute noch keine vernünftigen Smartphones hätten, wäre nicht das iPhone gekommen. Und ich bin sehr gespannt, wie sich der Markt der Tablets entwickeln wird (eine Entwicklung wie in Star Trek halte ich hier für möglich). Und für diese Entwicklung zeichnet niemand anderes verantwortlich als Steve Jobs: er war ein großartiger Erfinder der Technik zu etwas Schönen gemacht hat (auch wenn ich hierbei in erster Linie Funktionalität als Hauptkriterium ansetze).
Und so bleibt auch mir nur ein Danke an Apple und mein ehrlich gemeintes und aufrichtiges Beileid an alle, die Steve Jobs nahe standen, ihn kannten oder auch sonst eine Verbindung zu ihn haben. Auch wenn ich im Leben seine Produkte nicht nutzen mag (und Gott sei Dank gibt es hier keine Pflicht), aber ich kann mir gut vorstellen, dass sein Name in einem Atemzug mit dem des Mutiltalentes Eddisson genannt werden wird.
Am Schluss möchte ich noch auf eine herrliche Simpsons-Episode verweisen: in der 7. Folge der 20. Staffel (“Bin runterladen”) macht sich Bart über die Apple-Jünger auf seine herrlich resepktlose Art und Weise lustig.
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Lieber Jan,
schönes Bild! schade, dass Deine kritische Haltung zu Apple dazu führt, dass ich die Fotos vom Klassentreffen mit meinem iPad nicht runterlasen kann
Danke trotzdem für die Mühe!
Viele Grüße!
Lieber Stefan,
das ist es was ich meine: die eingeschränkte und beschränkende Soft- und Hardware von Appel führt dazu, dass selbst simple Dinge, wie etwas herunterzuladen, nicht korrekt funktionieren. Interessant ist aber, dass die Nutzer, statt die Schuld bei sich bzw. ihrem Produkt zu suchen, diese bei allen anderen vermuten. So erklärt sich zumindest meine Frage: warum vernünftige Menschen sich so etwas antun
Beste Grüße.
Nach meiner Meinung, sollte man sich schon zwischen Polemik und Argumentation entscheiden. Deine Mischung empfinde ich als unangenehm. Für mich, dein schlechtester Artikel bislang.
Falsch: ich muss mich überhaupt nicht entscheiden. Ich habe einen Artikel geschrieben, der schlicht meine Gedanken darstellt und mein Unverständnis darüber zum Ausdruck bringen soll, warum sich vernünftige Menschen freiwillig in ihren Freiheiten einschränken lassen.
Dieses versuche ich natürlich auch anhand von Argumenten zu bekräftigen. Dass der Artikel dann auch etwas polemisch wird, sei mir dabei gegönnt. Dass das dann allerdings für einige unangenehm zu lesen ist, könnte vielleicht auch daran liegen, dass die betreffenden Personen selber in diesem goldenen Käfig sitzen?
(siehe auch meine Antwort auf den Kommentar von Christian)
Hej Jan, ich hab ja auch nichts von ‘muessen’ geschrieben und in vielen Faellen sprichst du ja ein wahres Wort. Nur wenn ich selbst nie erlebt habe, das meine Freiheiten eingeschraenkt werden, dann lasse ich mir das auch nicht einfach so erzaehlen. Auch ich bin nicht voellig blind, was die problematischen Eigenheiten von Appleprodukten angeht – wie sicherlich auch die meisten anderen User. Das Problem ist, seit ich einen Mac habe musste ich mich staendig rechtfertigen warum ich mir so ein ‘ueberteuertes Ding’ gekauft hab. Das kannte ich vorher nicht. Vorher hat niemanden interessiert was ich mir fuer Technik ins Haus stellte. Als ich dann anfing, meine Entscheidung zu begruenden, wurde mir wirklich fast immer vorgeworfen, was ich doch fuer ein Applefan sei und warum ich mich fuer Applewerbung instrumentalisieren lasse. Meist von Leuten, die noch nicht wenigstens einmal vor so einem Ding gesessen haben. Sowas regt mich dann auf. Wie soll man da reagieren. Heutzutage schweige ich lieber – normalerweise
. Denn mir ist es eigentlich egal – mein Mac kann alles und noch mehr . Ich mein das gar nicht persoenlich. Auch wenn ich mich gefreut haette, mal eine kritischen Appleartikel zu lesen der aus der Masse der Atikel zu diesem Thema heraussticht, wollte ich dich nicht kraenken. Schliesslich schaetze ich deine Artikel. Weiter so!
Viel zu spaet meine antwort, aber besser spaet als nie
und mit einer sache hast du absolut recht: es ist kacke wenn man sich wegen irgendwas wie die technik, die man nutzt, rechtfertigen muss. das sollte nicht sein und so wollte ich das auch nicht verstanden wissen.
und eigentlich weiss ich auch nicht wirklich, ob es denn in der tat so auf den apple-produkten zugeht, wie ich es immer in den medien lese (ja, die selben medien die so einen mist in bezug auf die kerntechnik schreiben, den glaube ich auf einmal – nicht sehr ueberzeugend). auf der anderen seite muss doch aber auch was dran sein, an dieser eigenwilligen strategie des i-stores wo man nur dinge bekommt, die der gruender fuer gut befindet , oder?
das und nur das war meine frage: warum geben manche menschen mehr geld fuer ein produkt aus, welches sie mit weniger einschraenkungen guenstiger haben koennen? was ist an einem apfel-produkt wirklich so gut?
und ich gebe zu dass ich mich in der tat etwas auf den schlips getreten gefuehlt habe von deinem kommentar, nimms mir net uebel, wie ich reagiert habe. aber einen wirklich kritischen artikel kannst du wahrscheinlich von mir zu diesem thema auch nicht wirklich erwarten :-/
Hallo Jan,
Stephan II hat recht, Du musst Dich entscheiden. Es ist falsch, dass auf Apple-Rechnern nur bestimmte Programme “installiert” (<= Windowswort) werden können.
Ich kann jedes bliebige Programm auf meinem Rechner starten. Auch unter MacOS. Das ist ein ganz ordinäres Unix auf dem ich jeden Scheiß starten kann (Zugegebenermaßen ist es ein Frauenunix). Man kann selbst mit wenigen Handgriffen fast alle unixkompatiblen Pgrogramme aus dem Quellcode kompilieren (macports ist Dein Freund, da gäbe es auch die Qellen für "unrar" …). Ein großer Teil des OS ist im Quellcode verfügbar (http://opensource.apple.com/), weil dieser code aus den BSD-Projekten stammt.
Es mag sein das Apple über seinen Appstore das nicht anbietet, was sie da nicht haben wollen. Es mag auch sein, dass beim iPhone und dem iPad der standardmäßig angemeldete Nutzer nicht über alle erforderlichen Rechte verfügt, um beliebigen code auszuführen. Das kann ich nicht einschätzen, weil ich das Zeug nicht habe, für Macs sind Deine Annahmen aber falsch.
Wenn man will kann man auch Linux oder sonstwas auf dem Mac installieren. Man kann natürlich auch Windows installieren (Apple bietet dafür Unterstürzung an), allerdings dürfte der Aufwand geringer sein, wenn man den Rechner statt dessen direkt an den bayerischen Verfassungsschutz schickt.
Hallo Christian,
vielen Dank für Deine Antwort, einige Dinge waren für mich neu. So bin ich in der Tat davon ausgegangen, dass ich auf einem Mac eben nicht das installieren kann was ich will bzw. einen solchen beliebig aufrüsten kann (siehe auch meine Kritikpunkte).
Aber ist nicht eines der Hauptargumente der Apple-Gemeinde, dass eben solche (nerdigen) Sachen wie Installation und Compilierung von Programmen wegfällt? Gerne wird dann ins Feld geführt, man habe einen Mac eben weil er so simpel zu bedienen wäre. Wenn dann aber Kritik kommt, dass eine Rar-Datei (mit das häufigste im Netz anzutreffende Format) nicht geöffnet werden kann, muss ich mich fragen, ob das wirklich so simpel ist. Und auch hier wieder: warum kann Apple das nicht von Anfang an mit einbinden? Warum diese Beschränkung auf einige wenige Produkte (der eigenen Linie) und das Ignorieren von Entwicklungen die daneben passieren?
Prinzipiell aber bezieht sich meine Argumentation mehr auf diese Lifestyle-Produkte wie iPad oder iPhone. Und sorry: wer einfach nicht sehen will dass hier Freiheiten beschnitten werden indem dem User vorgeschrieben wird, was er nutzen und ändern darf und was nicht, dem ist meines Erachtens nicht zu helfen. Aber das ist ja auch OK, sollen die Menschen machen wie sie mögen, nur nachvollziehen kann ich es eben nicht.
Das und nur das war die Intention dieses Artikels. Dass mir das hier nicht ganz so gelungen ist, mag stimmen. Ich nehme diese Kritik (auch die von Stephan) zur Kenntnis und werde mich natürlich bemühen, mich zu bessern. Und vllt in Zukunft lieber wieder über Dinge schreiben, bei denen ich besser Bescheid weiß
Und nein: ich muss mich nicht entscheiden.
Dennis Ritchie ist eine Woche später gestorben … und wer trauert um ihn? Er war einer der Leute, die Unix erfanden (Grundlage von ‘ner ganzen Reihe von Betriebssystemen von Android über Linux bis hin zum aktuellen Mac OS X) und die Programmiersprache C (mit der heute fast jedes Betriebssystem geschrieben ist).
http://www.heise.de/newsticker/meldung/Unix-ist-einfach-zum-Tode-von-Dennis-Ritchie-1360366.html
Der Mann hat wirklich etwas entwickelt!
Stimmt. und zu meiner Schande muss ich zugeben, dass ich auch erst heute davon erfahren habe. Und ganz ehrlich: s war n schock für mich, ich konnte es erst nicht so richtig glauben. Ich mein: der typ hat in einem sommer mit seinem kollegen ken thompson ein betriebssystem entwickelt. hier ein bild, dennis ist der typ links. aber die beiden waren immer irgendwie nerds und hatten wohl auch weniger charisma. die wollten einfach nur mit nem computer arbeiten. auf alle faelle ist da n ganz großer gegangen, da kann ich dir nur recht geben.
Tach,
ich muss nun echt mein Senf dagegen stellen. Die sogenannten Apple-Hater liegen meist falsch ! Jeden den ich kenne, der das Teil fuer echte Produktion braucht wuerde nix anderes nehmen. Ich habe es Mac am Anfang auch gehasst jedoch woellte ich nix anderes haben, seit nun fast 5 Jahren ! Und von wegen, eingeschraenkt. Das ist totaler Unsinn. Ich wuesste nix, was nicht aufm Mac laeuft. Linux laueft bei mir als Chroot, Android und Windows als VM. Ich habe davor lange mit Gentoo rumgewurschtelt aber nix ging uber Mac.
Im All-Tag : Top-Notch. Die meisten Tools die man unter Windows braucht gibts auf Mac bzw. Mac Ports als built-in.
Selbiges mit Telefon btw. ! Alles andere ist schlicht Muell, obwohl hier Apple nur ein zauberhaftes GUI gemeistert hat als wirklich innovativ gewesen zu sein. Jeden den ich kenne, kam nach Android wieder zurueck zu iPhone.
Sorry guys, aber so schauts aus. Uebrigens, ne ganze Menge Leute die sich auf CCC Sessions herumtreiben haben MAC ! Die werden schon wissen warum.
Hihihi “ne ganze Menge Leute die sich auf CCC Sessions herumtreiben haben MAC” … Oh ja, die werden es ja wohl wissen … geh mal in die Wissenschaft, zum Beispiel in’s CERN. Da findest Du nicht eines von diesen Spielzeugen. Wenn Du wirklich mit einem Computer arbeiten willst, wirst Du schön die Finger von einem Mac lassen.
Und nur weil Du als Programmierer in der Lage bist, einen Mac so zu manipulieren dass er alles macht was Du willst, heißt das nicht, das Otto Normalverbraucher das auch kann. Die sitzen dann wirklich nur da und fragen sich, warum die dufte App, die beim Enkel auf dem Android so schön läuft, auf dem Eiphone nicht funzt.
Nochwas: ich hasse Apple nicht. Es ist für mich nur nicht nachvollziehbar, warum sich Menschen in ihren Rechten und Freiheiten beschränken lassen um ein Stück Technik zu nutzen was überteuert ist. Das ist alles.
Achso,
Ich habe keinen Mac(never ever buy this bloody hardware:-), aber dafuer ein extrem schnelles x64 System(Gigbyte-X58 + intel i920 + 24GB+3xSSD in RAID5). Laueft seit 4 Jahren ohne Problem. Wenn ich dort Windows boote, komm ich mir wie in der Steinzeit vor.
Tja, was soll ich sagen: Herzlichen Glückwunsch???
Auf meinem Rechner ist ein Win7, läuft seit Ende 2009 ohne ein Problem. Ich bin hier sehr zufrieden und wie in der Steinzeit komme ich mir da nicht vor. Aber vielleicht nutze ich meinen Rechner auch anders als Du es tust. Auch hier wieder: jeder wie er es braucht:
vielleicht ist für einen Programmierer ein Mac wirklich besser (kann ich nicht beurteilen), ein Wissenschaftler wird einen PC nehmen (wesentlich flexibler und breiter einsetzbar) und ein Normal-User der n bissl fleissig ist, nimmt einen PC, alle anderen einen Mac. Letzterer hat dann noch den Vorteil, dass er schick aussieht – für mich als Purist ein eher nachrangiges Kriterium.
Du gehst eig. auf alles ein nur nicht auf die Leistung die einem geboten wird (Hardware&Software).
Das stimmt wohl, liegt aber auch daran, dass es mittlerweile genug Anbieter gibt, die durchaus vergleichbare Hard- und Software liefern. Dies ist meines Erachtens kein Alleinstellungsmerkmal von apple mehr.
Achja die ganze Serie ist klasse:D
kann man niergendswo editieren? Meinte die Folge
das versteh ich nicht: was willst du editieren?
Danke